Kommentar zu Herrn Latchinian

16.04.2015 11:12

H. Pietschmann

Herr Latchinian spielt wilde Sau,

indem er nicht nur auf vier Sparten beharrt, sondern nun erklärt, auf sechs Sparten ausbauen zu wollen.

Nach einer beispiellosen Medienkampagne, zuletzt noch unterstützt durch Einladung des ortsunkundigen Wanderpredigers Thierse sitzt Herr Latchinian nun wieder im Sattel und fühlt sich wie Napoleon zurück aus Elba.

Entgegen der medialen Darstellungen waren nicht die blöden Vergleiche der Rostocker Haushaltspolitik mit IS und Lichtenhagen Hauptursache für seine Entlassung. Arbeitsrechtlich relevant war allein und eindeutig seine ausdrücklich erklärte Weigerung, Beschlüsse des Arbeitgebers nicht zu befolgen zu wollen.

Im Interview kündigt er nun an, nicht nur 4 Sparten erhalten, sondern auf sechs erweitern zu wollen!

Herrn Latchinian ist jede künstlerische und unternehmerische Freiheit unbenommen. So können z.B. die Puppenbühne als GmbH und das Bürgertheater als e.V. betrieben werden.

Nachdem aber bereits mit 4 Sparten das Theater ständig unterfinanziert war und in unablässiger Folge "Nachschläge" in Millionenhöhe forderte, können wir Rostocker nicht noch Kasperköpfe zuschussfinanzieren! Als GmbH kann sich ein Puppentheater vielleicht etablieren und rentieren - als Bestandteil des VTR wird es mit 100 % Garantie zur zusätzlichen Belastung!

Wenn Herr Latchinian der Pepe Guardiola unter den deutschen Intendanten ist, dann wird man ihn sicher in München, Frankfurt a.M. oder Hamburg engagieren, wo eine mit Rostock unvergleichliche Wirtschaftskraft die Stadtsäckel speist.

Weder kann sich Hansa Rostock den "echten Pepe" , noch kann sich die Stadt Rostock den entrückten "Pepe" leisten!

H. Pietschmann
Rostock - Gehlsdorf

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